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Die Eisenbahn in Sachsen damals. Tl.1+2, 2 DVDs
22,99 € *
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Teil 1: Erzgebirge In historischen Filmszenen aus den siebziger und achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts zeigen wir Ihnen den abwechslungsreichen Dampfbetrieb im Erzgebirge. Erleben Sie den Einsatz der Dampflok-Baureihe 86 auf der heute stillgelegten Strecke Schlettau - Crottendorf. Die Baureihe 58 machte sich vor schweren Güterzügen zwischen Aue und Chemnitz sowie Schwarzenberg und Johanngeorgstadt nützlich. Vielseitiger Dampfbetrieb war zwischen Glauchau, St. Egidien, Oelsnitz, Stollberg und Lugau zu erleben. Beeindruckende Brückenbauwerke mit Dampfbetrieb wurden festgehalten wie der Markersbacher Viadukt, der Rödlitz-Viadukt und der Viadukt Göhren. Ein besonderer Höhepunkt des Films sind aber seltene Filmaufnahmen der sächsischen Gattung XI HT (Baureihe 9419, 20-21) auf der 50- -Steilstrecke Eibenstock unt. Bahnhof - Eibenstock ob. Bahnhof. Noch erlebte die Schmalspurbahn Wolkenstein - Jöhstadt den umfangreichen Planbetrieb mit Dampflokomotiven. Für den Restbetrieb auf der Schmalspurstrecke Wilischthal - Thum war eine Schmalspur-Diesellok im Einsatz. Und auch der 500-mm-Feldbahn des Thermalbades Wiesenbad wurde ein Besuch abgestattet. Teil 2: Von Leipzig nach Zittau Eine beeindruckende Zusammenstellung historischer Filmszenen der siebziger und achtziger Jahre zeigt in den Metropolen Leipzig und Dresden den Planeinsatz verschiedener Spielarten der Baureihen 01 und 03. Beeindruckende Güterzugleistungen, zum Teil mit Schiebedienst, wurden im Raum Nossen, Arnsdorf-Kamenz, Dresden-Klotzsche - Königsbrück mit seinem Stahlviadukt und auf den Strecken Bischofswerda - Görlitz und Bischofswerda - Zittau festgehalten Auf den Schmalspurstrecken Radebeul Ost - Radeburg, Freital-Hainberg - Kipsdorf und Zittau -Oybin/Jonsdorf waren noch dampfgeführte Güterzüge alltäglich. Aber auch im DR-Alltag nicht alltägliches wurde festgehalten, wie verschiedene Lokzüge für das Jubiläum "150 Jahre Fernbahn Leipzig-Dresden" und der Einblick in den 800-mm-Feldbahnbetrieb der VEB Silikatwerke Brandis.

Anbieter: buecher
Stand: 20.02.2020
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Die Eisenbahn in Sachsen damals. Tl.1+2, 2 DVDs
20,83 € *
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Teil 1: ErzgebirgeIn historischen Filmszenen aus den siebziger und achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts zeigen wir Ihnen den abwechslungsreichen Dampfbetrieb im Erzgebirge. Erleben Sie den Einsatz der Dampflok-Baureihe 86 auf der heute stillgelegten Strecke Schlettau - Crottendorf. Die Baureihe 58 machte sich vor schweren Güterzügen zwischen Aue und Chemnitz sowie Schwarzenberg und Johanngeorgstadt nützlich. Vielseitiger Dampfbetrieb war zwischen Glauchau, St. Egidien, Oelsnitz, Stollberg und Lugau zu erleben. Beeindruckende Brückenbauwerke mit Dampfbetrieb wurden festgehalten wie der Markersbacher Viadukt, der Rödlitz-Viadukt und der Viadukt Göhren. Ein besonderer Höhepunkt des Films sind aber seltene Filmaufnahmen der sächsischen Gattung XI HT (Baureihe 9419, 20-21) auf der 50- -Steilstrecke Eibenstock unt. Bahnhof - Eibenstock ob. Bahnhof.Noch erlebte die Schmalspurbahn Wolkenstein - Jöhstadt den umfangreichen Planbetrieb mit Dampflokomotiven. Für den Restbetrieb auf der Schmalspurstrecke Wilischthal - Thum war eine Schmalspur-Diesellok im Einsatz. Und auch der 500-mm-Feldbahn des Thermalbades Wiesenbad wurde ein Besuch abgestattet.Teil 2: Von Leipzig nach ZittauEine beeindruckende Zusammenstellung historischer Filmszenen der siebziger und achtziger Jahre zeigt in den Metropolen Leipzig und Dresden den Planeinsatz verschiedener Spielarten der Baureihen 01 und 03. Beeindruckende Güterzugleistungen, zum Teil mit Schiebedienst, wurden im Raum Nossen, Arnsdorf-Kamenz, Dresden-Klotzsche - Königsbrück mit seinem Stahlviadukt und auf den Strecken Bischofswerda - Görlitz und Bischofswerda - Zittau festgehaltenAuf den Schmalspurstrecken Radebeul Ost - Radeburg, Freital-Hainberg - Kipsdorf und Zittau -Oybin/Jonsdorf waren noch dampfgeführte Güterzüge alltäglich.Aber auch im DR-Alltag nicht alltägliches wurde festgehalten, wie verschiedene Lokzüge für das Jubiläum "150 Jahre Fernbahn Leipzig-Dresden" und der Einblick in den 800-mm-Feldbahnbetrieb der VEB Silikatwerke Brandis.

Anbieter: Dodax
Stand: 20.02.2020
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Nesthäkchen und ihre Puppen
2,00 CHF *
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Die Hauptfigur der Nesthäkchenreihe ist die zu Beginn der Handlung sechsjährige Annemarie Braun. Da sie bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges elf Jahre alt ist, muss sie 1903 geboren sein; Band 1 spielt also zur Deutschen Kaiserzeit. Die Familie lebt in der später nach Berlin eingemeindeten Stadt Charlottenburg, Knesebeckstrasse, der Vater ist der Arzt Dr. Edmund Braun (der Vorname wurde nach 1945 in 'Ernst' geändert), Mutter Elsbeth ist Hausfrau. Annemaries ältere Brüder sind der brave Hans (der älteste) und der freche Klaus, beide die personifizierten äusseren Gegenpole zu den zwei Seiten von Annemaries Charakter, einerseits der wilden, neugierigen und risikofreudigen, andererseits der braven, fleissigen und strebsamen. Als jüngstes Kind der Familie wird Annemarie als das 'Nesthäkchen' bezeichnet, doch hat sie auch den Spitznamen 'Lotte'. Eine Erklärung für diesen Kosenamen (zweiter Vorname o. ä.) wird nicht gegeben. Weitere Hausbewohner sind die Köchin Hanne, die Annemarie als 'ihr' Kind bezeichnet, das Stubenmädchen Frieda, das Kindermädchen Lena, von Annemarie nur Fräulein genannt, der Hund Puck und Annemaries Kanarienvogel Mätzchen. Zur Familie gehören auch Annemaries Grossmutter mütterlicherseits, deren Schwester Albertinchen und Tante Kätchen, die Schwester der Mutter, die mit Onkel Heinrich und ihren Kindern Ellie, Herbert und Peter in Schlesien auf dem Gut Arnsdorf lebt. (Arnsdorf wurde nach 1945 aus Schlesien nach Niederbayern verlegt.) Annemarie ist ein temperamentvolles und lebhaftes Kind. Ähnlich wie Der Trotzkopf von Emmy von Rhoden - Trotzkopf Ilse Macket ist eine Vorgängerin von Else Urys Nesthäkchen Annemarie Braun - eckt auch Annemarie mit ihrer Lebhaftigkeit und ihrem häufigen Ungehorsam an, ist aber dennoch überall beliebt, und zwar nicht wegen mühsam erlernter Tugenden, sondern wegen ihrer Herzensgüte, ihrer Ehrlichkeit und Natürlichkeit. Wie Ilse ist Annemarie der Liebling ihres Vaters. Der erste Band schildert die Alltagsabenteuer des kleinen Mädchens in den Jahren 1909-1910. Das Buch nimmt erst in der zweiten Hälfte eine fortlaufende Handlung an, zunächst werden einzelne Episoden geschildert: Da Annemarie als 'höhere Tochter' nicht mit den anderen (gesellschaftlich untergeordneten) Kindern im Innenhof spielen darf, verbringt sie die meiste Zeit mit ihren Puppen; ihr Liebling ist die Puppe Gerda. Oft werden die 'Gedanken' der Puppen geschildert - sie sind hier eine moralische Instanz und das Sprachrohr Else Urys (Bsp.: 'Annemarie wusste genau, dass Puppe Gerda damit nicht einverstanden war' u. Ä.). Als Puppe Gerdas Perücke sich ablöst, schneidet Annemarie sich einen ihrer Zöpfe ab, der ihrer kahlköpfigen Puppe anwachsen soll. Um einmal das Chaos beim Hausputz miterleben zu dürfen, bei dem sie normalerweise mit ihrem Kindermädchen spazieren gehen muss, hofft Annemarie auf Regen. Sie hat gehört, dass bei Regen 'das Barometer fällt' und beschliesst nachzuhelfen, indem sie das Barometer des Vaters von der Wand nimmt und es zu Boden fallen lässt. Ein Leierkastenmann lässt Annemarie das Verbot vergessen: sie tanzt mit den anderen Kindern im Innenhof und läuft schliesslich mit ihnen dem Leierkastenmann durch die Strassen Charlottenburgs hinterher. Mit dem Schiffermädchen Lenchen tauscht Annemarie ihre feinen Schuhe gegen Holzpantinen. Ein Umbruch in der Erzählung kommt durch Annemaries Besuch bei den Verwandten auf Gut Arnsdorf. Hier erlebt das überbehütete Stadtkind erstmals die Freiheit des unbeaufsichtigten Spielens im Freien. Ab hier nimmt Ury auch eine klar chronologische Erzählweise auf, die Ereignisse stehen nun in schlüssiger Folge. Da Annemarie sich in der Folge zu Hause langweilt, schickt ihre Mutter sie in einen Kindergarten - ein für das frühe 20. Jahrhundert überraschend moderner Entschluss. Das Buch endet mit dem Weihnachtsfest und einen Ausblick auf Annemaries kommende Schulzeit. Annemarie nimmt mit einer Puppenhochzeit Abschied von ihrem Spielzeug.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 20.02.2020
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Nesthäkchens Backfischzeit
2,00 CHF *
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Als 'Backfisch' bezeichnete man früher ein junges Mädchen zwischen vierzehn und siebzehn Jahren. Dieser Band schildert also Annemaries Jugendzeit, die in die politisch und wirtschaftlich unruhige Zeit kurz nach dem Ersten Weltkrieg fällt. Da Annemarie im Laufe des Bandes 16 Jahre alt wird, spielt der Roman zwischen 1919 und 1922, wobei hauptsächlich das Jahr 1919 geschildert wird. Die folgenden Jahre werden übersprungen; der Leser findet sich im letzten Kapitel 'Examensnöte', in welchem es um Annemaries Abitur geht, im Frühjahr 1922 wieder. Annemarie und ihre Freundinnen Vera, Marlene und Ilse besuchen das Gymnasium. Als Annemarie sich von ihrer Deutschlehrerin ungerecht behandelt fühlt, will sie nach dem Vorbild der Räterepublik einen Schülerrat gründen und gerät mit dem Direktor der Schule aneinander. Ihre Versetzung gerät wegen ihres aufsässigen Verhaltens in Gefahr, schliesslich schafft sie es aber doch in die höhere Klasse. Ihre Geburtstagsfeier muss sie durch eine allgemeine Stromsperre stören lassen. Im Sommer kommt es zu einer Generalblockade, durch die Elektrizität und Wasserversorgung komplett stillgelegt werden. Annemarie besucht ihre Verwandten auf Gut Arnsdorf in Schlesien (in den Auflagen nach 1945: in Niederbayern), doch auf der übereilten Rückreise aufgrund der Besetzung Oberschlesiens durch polnische Truppen bleibt sie bedingt durch einen Eisenbahnerstreik in Sagan liegen (in den Auflagen nach 1945: Annemarie muss Arnsdorf wegen eines kommenden Generalstreiks verlassen und der Zug bleibt wegen Kohlenmangel in Nürnberg stehen.). Um Geld zu verdienen, wird sie Kindermädchen bei einer Arztfamilie. Familie Lange fällt bald auf, dass es sich um ein gebildetes Mädchen aus gutem Hause handelt, da sie Lateinkenntnisse hat, nicht ohne Hut auf die Strasse gehen will, berühmte Gemälde kennt und ein Buch von Selma Lagerlöf im Gepäck hat. Als Annemaries Identität enthüllt wird, entpuppt sich Dr. Lange als Studienfreund ihres Vaters, und sie wird bis zur Rückkehr nach Berlin von den Langes als Pflegetochter behandelt. Im Winter herrschen Kohlenknappheit und eine heftige Grippewelle. Trotzdem versucht Annemarie, Kohlen für ihre Familie zu ergattern, was ihr aber nicht gelingt. Schliesslich wird auch sie krank. Der Roman endet mit Annemaries Abitur - sie und ihre Freundin Marlene haben alle schriftlichen Prüfungen mit Eins bestanden und werden vom mündlichen Abitur befreit. Trotz der schwierigen Zeiten behält auch in diesem Band der Humor die Oberhand.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 20.02.2020
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Nesthäkchens Backfischzeit
1,49 € *
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Als 'Backfisch' bezeichnete man früher ein junges Mädchen zwischen vierzehn und siebzehn Jahren. Dieser Band schildert also Annemaries Jugendzeit, die in die politisch und wirtschaftlich unruhige Zeit kurz nach dem Ersten Weltkrieg fällt. Da Annemarie im Laufe des Bandes 16 Jahre alt wird, spielt der Roman zwischen 1919 und 1922, wobei hauptsächlich das Jahr 1919 geschildert wird. Die folgenden Jahre werden übersprungen; der Leser findet sich im letzten Kapitel 'Examensnöte', in welchem es um Annemaries Abitur geht, im Frühjahr 1922 wieder. Annemarie und ihre Freundinnen Vera, Marlene und Ilse besuchen das Gymnasium. Als Annemarie sich von ihrer Deutschlehrerin ungerecht behandelt fühlt, will sie nach dem Vorbild der Räterepublik einen Schülerrat gründen und gerät mit dem Direktor der Schule aneinander. Ihre Versetzung gerät wegen ihres aufsässigen Verhaltens in Gefahr, schließlich schafft sie es aber doch in die höhere Klasse. Ihre Geburtstagsfeier muss sie durch eine allgemeine Stromsperre stören lassen. Im Sommer kommt es zu einer Generalblockade, durch die Elektrizität und Wasserversorgung komplett stillgelegt werden. Annemarie besucht ihre Verwandten auf Gut Arnsdorf in Schlesien (in den Auflagen nach 1945: in Niederbayern), doch auf der übereilten Rückreise aufgrund der Besetzung Oberschlesiens durch polnische Truppen bleibt sie bedingt durch einen Eisenbahnerstreik in Sagan liegen (in den Auflagen nach 1945: Annemarie muss Arnsdorf wegen eines kommenden Generalstreiks verlassen und der Zug bleibt wegen Kohlenmangel in Nürnberg stehen.). Um Geld zu verdienen, wird sie Kindermädchen bei einer Arztfamilie. Familie Lange fällt bald auf, dass es sich um ein gebildetes Mädchen aus gutem Hause handelt, da sie Lateinkenntnisse hat, nicht ohne Hut auf die Straße gehen will, berühmte Gemälde kennt und ein Buch von Selma Lagerlöf im Gepäck hat. Als Annemaries Identität enthüllt wird, entpuppt sich Dr. Lange als Studienfreund ihres Vaters, und sie wird bis zur Rückkehr nach Berlin von den Langes als Pflegetochter behandelt. Im Winter herrschen Kohlenknappheit und eine heftige Grippewelle. Trotzdem versucht Annemarie, Kohlen für ihre Familie zu ergattern, was ihr aber nicht gelingt. Schließlich wird auch sie krank. Der Roman endet mit Annemaries Abitur - sie und ihre Freundin Marlene haben alle schriftlichen Prüfungen mit Eins bestanden und werden vom mündlichen Abitur befreit. Trotz der schwierigen Zeiten behält auch in diesem Band der Humor die Oberhand.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 20.02.2020
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Nesthäkchen und ihre Puppen
1,49 € *
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Die Hauptfigur der Nesthäkchenreihe ist die zu Beginn der Handlung sechsjährige Annemarie Braun. Da sie bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges elf Jahre alt ist, muss sie 1903 geboren sein; Band 1 spielt also zur Deutschen Kaiserzeit. Die Familie lebt in der später nach Berlin eingemeindeten Stadt Charlottenburg, Knesebeckstraße, der Vater ist der Arzt Dr. Edmund Braun (der Vorname wurde nach 1945 in 'Ernst' geändert), Mutter Elsbeth ist Hausfrau. Annemaries ältere Brüder sind der brave Hans (der älteste) und der freche Klaus, beide die personifizierten äußeren Gegenpole zu den zwei Seiten von Annemaries Charakter, einerseits der wilden, neugierigen und risikofreudigen, andererseits der braven, fleißigen und strebsamen. Als jüngstes Kind der Familie wird Annemarie als das 'Nesthäkchen' bezeichnet, doch hat sie auch den Spitznamen 'Lotte'. Eine Erklärung für diesen Kosenamen (zweiter Vorname o. ä.) wird nicht gegeben. Weitere Hausbewohner sind die Köchin Hanne, die Annemarie als 'ihr' Kind bezeichnet, das Stubenmädchen Frieda, das Kindermädchen Lena, von Annemarie nur Fräulein genannt, der Hund Puck und Annemaries Kanarienvogel Mätzchen. Zur Familie gehören auch Annemaries Großmutter mütterlicherseits, deren Schwester Albertinchen und Tante Kätchen, die Schwester der Mutter, die mit Onkel Heinrich und ihren Kindern Ellie, Herbert und Peter in Schlesien auf dem Gut Arnsdorf lebt. (Arnsdorf wurde nach 1945 aus Schlesien nach Niederbayern verlegt.) Annemarie ist ein temperamentvolles und lebhaftes Kind. Ähnlich wie Der Trotzkopf von Emmy von Rhoden - Trotzkopf Ilse Macket ist eine Vorgängerin von Else Urys Nesthäkchen Annemarie Braun - eckt auch Annemarie mit ihrer Lebhaftigkeit und ihrem häufigen Ungehorsam an, ist aber dennoch überall beliebt, und zwar nicht wegen mühsam erlernter Tugenden, sondern wegen ihrer Herzensgüte, ihrer Ehrlichkeit und Natürlichkeit. Wie Ilse ist Annemarie der Liebling ihres Vaters. Der erste Band schildert die Alltagsabenteuer des kleinen Mädchens in den Jahren 1909-1910. Das Buch nimmt erst in der zweiten Hälfte eine fortlaufende Handlung an, zunächst werden einzelne Episoden geschildert: Da Annemarie als 'höhere Tochter' nicht mit den anderen (gesellschaftlich untergeordneten) Kindern im Innenhof spielen darf, verbringt sie die meiste Zeit mit ihren Puppen; ihr Liebling ist die Puppe Gerda. Oft werden die 'Gedanken' der Puppen geschildert - sie sind hier eine moralische Instanz und das Sprachrohr Else Urys (Bsp.: 'Annemarie wußte genau, dass Puppe Gerda damit nicht einverstanden war' u. Ä.). Als Puppe Gerdas Perücke sich ablöst, schneidet Annemarie sich einen ihrer Zöpfe ab, der ihrer kahlköpfigen Puppe anwachsen soll. Um einmal das Chaos beim Hausputz miterleben zu dürfen, bei dem sie normalerweise mit ihrem Kindermädchen spazieren gehen muss, hofft Annemarie auf Regen. Sie hat gehört, dass bei Regen 'das Barometer fällt' und beschließt nachzuhelfen, indem sie das Barometer des Vaters von der Wand nimmt und es zu Boden fallen lässt. Ein Leierkastenmann lässt Annemarie das Verbot vergessen: sie tanzt mit den anderen Kindern im Innenhof und läuft schließlich mit ihnen dem Leierkastenmann durch die Straßen Charlottenburgs hinterher. Mit dem Schiffermädchen Lenchen tauscht Annemarie ihre feinen Schuhe gegen Holzpantinen. Ein Umbruch in der Erzählung kommt durch Annemaries Besuch bei den Verwandten auf Gut Arnsdorf. Hier erlebt das überbehütete Stadtkind erstmals die Freiheit des unbeaufsichtigten Spielens im Freien. Ab hier nimmt Ury auch eine klar chronologische Erzählweise auf, die Ereignisse stehen nun in schlüssiger Folge. Da Annemarie sich in der Folge zu Hause langweilt, schickt ihre Mutter sie in einen Kindergarten - ein für das frühe 20. Jahrhundert überraschend moderner Entschluss. Das Buch endet mit dem Weihnachtsfest und einen Ausblick auf Annemaries kommende Schulzeit. Annemarie nimmt mit einer Puppenhochzeit Abschied von ihrem Spielzeug.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 20.02.2020
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